INCI: Camellia sinensis L.
Der immergrüne Teestrauch mit lederartigen, dunkelgrünen Blättern wird heute in Indien, China, Sri Lanka, Türkei, Japan, Persien und in den ehemaligen GUS-Ländern kultiviert. Er wird seit Jahrtausenden als anregendes, aromatisches Getränk genutzt. Der Gehalt an Catechinen, einem für seine antioxidative Wirkung wesentlichen Polyphenol, ist in den Blattknospen am höchsten.

Kurzportrait von Grünem Tee
Herkunft: Indien, China, Sri Lanka, Türkei, Japan, Persien, GUS-Länder
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Weitere Bezeichnungen: Thea sinsensis, Chai, Green tea, Thé
- Familie: Theaceae (Teestrauchgewächse)
- Inhaltsstoffe: Polyphenole, darunter Catechine, Phenolsäuren und Flavonole, Aminosäuren, Polysaccharide, Proteine, Vitamin C, Spurenelemente
- Kosmetische Wirkung: Antioxidativ
Einsatz als Hydrolat, wässrig-ethanolischer Extrakt (40–50 Vol.-%)
Kosmetische Wirkung von Grüntee
Auszüge aus Grünem Tee haben sich in der Hautpflege aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung bewährt. Klinische Studien belegten bei topischer (äußerlicher) Auftragung einer 2%igen Emulsion die Wirkung der enthaltenen Antioxidantien gegen oxidative Prozesse der Hautlipide im Stratum Corneum (also gegen »Ranzigwerden« hauteigener Fette in der Hornschicht), gegen UV-Strahlung und Zigarettenrauch.
Verwendung
Als wässrig-ethanolischer Extrakt (40–50 Vol.-%). Der Extrakt sollte bei Einsatz in einer Emulsion mit einem wasserlöslichen Vitamin-C-Derivat kombiniert werden, um den Abbau der enthaltenen Catechine zu verlangsamen.
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